Ein neues Ziel

Ich habe ein neues Ziel:
Ich möchte durch eine weiter optimierte Ernährung meine Abhängigkeit von der parenteralen Ernährung (pE) reduzieren. Das Fernziel ist es ganz von der pE weg zu kommen.

In den letzten Wochen ist es mir, vielmehr meinem Körper gelungen, etwas an Gewicht zuzulegen. Es ist zwar nicht viel, aber es entspricht einer kontinuierlichen Gewichtszunahme von ca. 1/4 kg pro Monat. Darauf hin habe ich bei meiner letzten Sprechstunde an der Uniklinik Frau Dr. Blumenstein gefragt, ob wir die Anzahl der pE pro Woche von 3,5 (jeden zweiten Tag) reduzieren wollen. Ihre Antwort hat mich ein wenig erstaunt aber auch angespornt: Sie überlässt die Reduktion der pE mir!

Daher habe ich nun den Ehrgeiz, meine pE zu reduzieren und trotzdem mein Gewicht zu halten. So ist mein Plan in den nächsten Wochen immer wieder mal eine pE ausfallen zu lassen. Das führt allerdings dazu, dass ich an zwei Tagen hintereinander keine pE bekomme.

Für meine Fernziel ganz von der pE weg zu kommen, habe ich nun folgenden groben Plan den ich aber noch im Detail ausarbeiten werde:

  • Möglichst viel (optimiert) über die orale Ernährung zu resorbieren.
    • Dazu muss die Nahrung möglichst einfach zu resorbieren sein.
    • Verwendung von Traubenzucker statt normalem Zucker, …..
  • Das Essen soll dabei aber auch noch schmecken (keine ekelhafte Trinknahrung) und es soll abwechslungsreich sein!
    • Ich kann z.B. dem Müsli Protein- oder Maltodextrinpulver hinzufügen oder kann Brot mit den passenden Zutaten (hitzeverträglich?) backen.
  • Das Essen muss aber auch noch gesund sein!
    • Vollkornprodukte (Ballaststoffe!), viel Gemüse, …
  • Das Essen muss aber auch verträglich sein!
    • Laktosefrei, frei von blähenden Lebensmitteln, …..
  • Der Aufwand für die Zubereitung soll sich in einem erträglichen Maß bleiben.
    • Speisen auf Vorrat kochen; auf Lagerfähigkeit ist zu achten, ….

Zum Start habe ich mir nun Protein und Maltodextrose-Pulver gekauft und werde es über Energiegetränke und z.B. über mein Müsli zu mir nehmen. Des Weiteren führe ich für die nächsten Tage ein Ernährungstagebuch, um herauszufinden, was ich im Laufe des Tages an Nährwerten zu mir nehme und was ich dann in Zukunft „besser“ machen kann.

Ich bin gespannt, wie viel Potential noch in der oralen Ernährung steckt.

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